Ein Blick ins Jahr 2019 – Chancen für den Marktplatz Donau

 

Die Welt des Essens und Trinkens ist stetig in Bewegung und beschäftigt sich immer wieder mit vielen, abwechslungsreichen Trends. Ob es sich schlussendlich nur um ein „One Hit Wonder“ dreht oder ein Produkt, das die Branche noch Jahre später durch viele abgewandelte Modifikationen prägt, obliegt am Ende vielen Einflussfaktoren. Neben der Innovationsstärke eines Produktes sind es vor allem die Kunden, die das Produkt fördern. Neben Gastronomen, Redakteuren von Food Magazinen und digitalen Medien sind es vor allem wir – die Verbraucher. Der sogenannte „Verbrauchermarkt“ definiert und prägt die Trends von morgen.

Warum Regionalität, Transparenz und gute Qualität zunehmend an Bedeutung gewinnen?

Im Gegensatz zu früher haben wir durch die Globalisierung die Möglichkeit, jegliches Produkt – so günstig wie möglich zu erwerben und das weit über unsere ländlichen Grenzen hinaus. Doch wo damals nur die zwei Kriterien Preis und Leistung über den Kauf eines Produktes entschieden haben, rücken nun seit ein paar Jahren durch etliche Lebensmittelskandale, fragwürdige Massentierhaltung und zunehmende Verunreinigungen in Nahrungsmitteln immer weitere qualitative Entscheidungsfaktoren nach. Die Verbraucher sind deutlich kritischer und wollen wissen:

  • Wer steht hinter dem Produkt? Wo kommt es her?
  • Wie wird das Produkt erzeugt?
  • Was genau ist darin enthalten?

Als Erzeuger ist es heute wichtig auf die Wünsche der Kunden einzugehen und diese Fragen beantworten zukönnen. Eine offene Kommunikation macht Produkte und Erzeuger greifbar,  sympathisch und ehrlich. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal, durch das man sich von der Masse abhebt. Parallel dazu erwarten Verbraucher eine nachhaltige Wertschöpfungskette und eine positive ökologische Bilanz. Klar ist aber auch, dass all dies Kosten verursacht, die durch die Qualität der Produkte berechtigt sind, teilweise aber auch an den Konsumenten weitergegeben werden müssen. Höhere Ansprüche und vorallem Qualität haben Ihren Preis, wodurch der Endverbraucher ein bisschen tiefer in den Geldbeutel greifen muss.  Dafür kann man allerdings mit gutem Gewissen einkaufen und dem Bewusstsein, die Erzeuger in der Region sowie die Regionalität selbst gestärkt zu haben.

Marktplatz Donau – ein regionales Netzwerk für die Bereiche Lebensmittel, Tourismus und Handwerk an der jungen Donau

Wenn kleinere oder neue Erzeuger auf den Markt kommen, ist es immer hilfreich einen kompetenten und starken Partner an seiner Seite zu haben. Marktplatz Donau arbeitet mit dem Ziel, die „regionale Wertschöpfung zu stärken und eine lokale Identität zu schaffen“.

(Zitat: Britta von blubbr siehe https://blubbr.de/de/blog/marktplatzdonau-beschreibung.php).

Entgegen der großen Marken die automatisch und massenhaft durch Flyer und Prospekte tagtäglich Einzug in unseren Briefkasten erhalten, kann sich z.B. ein örtlicher Fleischer kein so hohes Werbeaufkommen leisten. Er ist damit bedient, sein Sonderangebot schnell und einfach auf den Reklameständer zu schreiben. Er hat weder die Zeit, noch das Personal um sich um weitreichende Marketingmaßnahmen, Vernetzungsmöglichkeiten oder gar einer Messepräsenz zu bemühen. An dieser Stelle greift Marktplatz Donau den regionalen Erzeugern entlang der jungen Donau unter die Arme. Durch gemeinsame Vermarktungsaktionen  wird die Werbetrommel regelmäßig gerührt, damit die Bekanntheit und die Reichweite erhöht werden. Durch die Verknüpfung unterschiedlichster Erzeuger bzw. deren Produkte können auch individuelle Zusammenschlüsse generiert werden, die überraschende Synergieeffekte auslösen können und die langfristig wieder mehr Erfolg generieren. Auch im Jahr 2019 wird der Marktplatz Donau für und mit seinen Partnern präsent sein und sich für mehr Regionalität einsetzen. Wir freuen uns dabei auf eure Unterstützung!

Eure Blogger vom Marktplatz Donau

 

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